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Von Produktivitätskillern und -rettern

4 Tipps für eine höhere Teamproduktivität

Michael Thomas

© Shutterstock.com/Rawpixel.com

Wie man die Leistungsfähigkeit eines Einzelnen bzw. eines Teams erhöhen kann, ist eine immer wieder aufkeimende Fragestellung. Auch der Blog des Online-Kanban-Boards Kanban Tool hat sich dem Thema angenommen und einige der größten Produktivitätskiller zusammengetragen.

Meetings

Besteht die Aufgabe eines Teams darin, etwas zu produzieren – zum Beispiel Code – so gibt es kaum etwas, dass den Arbeitsfluss gründlicher stört, als Meetings. Aus diesem Grund sollten sie entweder komplett entfallen oder auf ein möglichst kleines Mindestmaß reduziert werden. Ist beides nicht im Bereich des Möglichen, sollten sie zumindest in einem Rutsch abgearbeitet werden, z. B. indem ein Tag der Arbeitswoche exklusiv für sie reserviert wird – so entfallen wenigstens die leidigen Unterbrechungen des Workflows.

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Emotionen

Egal wie professionell und selbstbeherrscht eine Person ist: Emotionen können einen gewaltigen Einfluss auf den Arbeitsalltag und die allgemeine Haltung eines Teams haben. Ein guter Teammanager sollte sich dessen bewusst sein und genau darauf achten, welche Emotionen er im Rahmen seiner Tätigkeit nach außen trägt. Wutausbrüche nach einem schief gelaufenen Projekt können beispielsweise zu einer negativen Grundhaltung dem nächsten gegenüber führen; im schlimmsten Fall wird das Arbeitsklima auf langfristige Sicht vergiftet.

Schwierige Mitarbeiter

Sei es, weil sie immer alles schwarz malen, unzuverlässig sind oder eine anderweitig gewöhnungsbedürftige Persönlichkeit an den Tag legen: Mit manchen Menschen kommt man einfach nicht klar; möchte sich am liebsten noch nicht einmal mit ihnen im selben Raum aufhalten, geschweige denn mit ihnen zusammenarbeiten. Doch gerade bei letzterem hat man in den seltensten Fällen eine Wahl. Was also tun? Eine Möglichkeit ist, die entsprechenden Personen so weit wie möglich auf Distanz zu halten, beispielsweise indem man die Kommunikation überwiegend per E-Mail, Skype und Co. abwickelt. Auf diesem Weg wird die Persönlichkeit des Gegenübers etwas ausgeblendet bzw. gefiltert und eine Fokussierung auf die tatsächlich anstehende Arbeit ermöglicht bzw. erleichtert.

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Raum und Zeit

Es ist eine Binsenweisheit: Wir sind alle verschieden. Übertragen auf die Arbeitswelt kann dies beispielsweise bedeuten, dass der eine erst in der Atmosphäre eines Großraumbüros wirklich aufblüht, während der andere lieber in einem abgeschlossenen Kabuff vor sich hin werkelt. Vorlieben oder Abneigungen, die sich auf die Produktivität auswirken können, fangen allerdings schon bei der Wahl der Sitzgelegenheit an, weshalb die zur Verfügung stehenden Wahlmöglichkeiten vom klassischen Chefsessel über Gesundheitsbälle und Sofas bis hin zu Stehpulten reichen sollten.

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Des Weiteren bieten zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern heutzutage sehr flexible Arbeitszeitmodelle. In einem solchen Fall muss natürlich darauf geachtet werden, dass sich die Arbeitszeit derjenigen Teammitglieder, die eng zusammenarbeiten, zumindest teilweise überlappt. Im besten Fall raufen sich jeweils Frühaufsteher und Nachteulen zusammen.

Aufmacherbild: Productivity von Shutterstock.com / Urheberrecht: Rawpixel.com

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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