Rückblick mit unseren Autoren – Teil IV

Jetzt wird’s persönlich – Autoren und ihre Geschichten zum Java Magazin

Redaktion JAXenter
Java

© Shutterstock.com / Maksim Kabakou

Im vierten Teil unseres Autorenrückblicks haben wir nach persönlichen Eindrücken und Erfahrungen gefragt, die unsere Wegbegleiter in den letzten Jahren gesammelt haben. Viele unserer Experten tragen schon seit Jahren, manche sogar von Beginn an, zum Java Magazin bei. In so einer langen Zeit passiert so Einiges, hier geben sie ihre Geschichten zum Besten.

Im ersten Teil haben wir über Schlüsselmomente gesprochen, im zweiten ging es um die Unterschiede zwischen Java vor 20 Jahren und heute. Im dritten Teil dann haben unsere Autoren einen Blick in die Zukunft gewagt. Viele unserer Experten sind schon seit Jahren, einige sogar von Anfang an feste Größen im Java Magazin. Zum Abschluss wollten wir von unseren Wegbegleitern wissen, was ihnen zu unserer gemeinsamen Geschichte einfällt. Da konnte es ruhig ein bisschen persönlicher werden und die eine oder andere nette Anekdote ist auch dabei.

Du und das Java Magazin: Du bist schon seit vielen Jahren in der Java-Magazin-Autorenfamilie dabei – was fällt dir rückblickend zu unserer gemeinsamen Geschichte ein?

Experte für Enterprise Java und Systemintegration. @thfro

Thilo Frotscher

Eine Erfahrung, an die ich noch heute sehr häufig denke, war die Arbeit an meinem ersten Buch, das ich gemeinsam mit meinen drei Koautoren verfassen durfte. Wir hatten alle bereits Artikel für das Java Magazin verfasst und Sebastian Meyen hatte uns damals für dieses Buchprojekt zusammengebracht. Ein Buch zu schreiben, ist eine Mammutaufgabe, insbesondere wenn es ein sich ständig veränderndes Open-Source-Projekt zum Inhalt hat. Aber man lernt auch als Autor extrem viel dabei. Deshalb hat sich die viele Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Freiberuflicher Softwareentwickler.

Arno Haase

Mit der Zeit der Java-Trickkiste verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Die Kolumne war ein schöner Anreiz, interessanten Aspekten nachzugehen, und hat zu vielen interessanten Diskussionen mit Freunden geführt.

Seit mehr als 25 Jahren in der IT tätig, CTO der Crossbow GmbH.
@malagant

Michael Johann

Für mich als ehemaligen Chefredakteur von Java Spektrum (Erstausgabe 5/1996) hat sich durch die Zusammenarbeit mit dem Java Magazin und der JAX immer wieder etwas Neues ergeben. So hatte ich die Gelegenheit, als einer der ersten Sponsoren die JAX zu fördern. Später dann wurde aus der Idee, ein Sonderheft zum Thema Ruby on Rails zu entwickeln, das RailsWay Magazin und die RailsWay Conference geboren. Software & Support Media hat immer die Augen und Ohren offen für neue Entwicklungen und Trends gehabt. Danke dafür und weiter so!

Trainer, Consultants, zusammen Ko-Autoren mehrerer Bücher.








Dr. Angelika Langer und Klaus Kreft

Oh ja, es gibt eine Anekdote. Wir haben vor dem Release von Java 8 zusammen mit dem Java Magazin die Lambda-Tour gemacht. Drei Workshops in drei Städten: Duisburg, München, Hamburg. In Erinnerung geblieben ist Claudia Fröhling, die damalige Redakeurin des Java Magazins, die die Lambda-Tour organisiert hat – wie sie mit der Java-Magazin-Flagge in den jeweiligen Veranstaltungsraum einzog. Triumphal! Und natürlich die Bieranekdote: In München fand die Lambda-Tour in den Räumlichkeiten von Oracle statt. Der gemeine Bayer liebt ja sein gepflegtes Bier – wenn es sein muss, auch schon zum Frühstück. Also wurde in München bemängelt, dass dem Catering das Bier fehle. In Hamburg hat uns die Firma oose die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Als wir dort im hohen Norden die bayerische Bierbeschwerde zum Besten gegeben habe, stürzte eine oose-Mitarbeiterin zum Kühlschrank und verkündete, dass es selbstverständlich Bier gäbe. Und dann wurde mit „Astra Arschkalt“ fröhliches Lambda Hacking betrieben.

Ist Principal Consultant bei innoQ.
@bitboss











Michael Plöd

Eine lustige Anekdote habe ich von der JAX-Konferenz aus dem Jahre 2005 oder 2006. Es sollte mein erster Konferenzvortrag überhaupt sein, und mein eingereichtes bzw. angenommenes Thema war „Hibernate“. Ich habe meinen Vortrag Wochen vorher sehr intensiv vorbereitet und eingeübt. Auf der Konferenz lief mir plötzlich Sebastian Meyen etwas aufgeregt über den Weg und fragte mich, ob ich nicht spontan für einen anderen Speaker, der ausgefallen ist, einspringen könnte. Der Vortrag wäre in zwei Stunden. Ich sagte zu und fragte Sebastian nach ein paar Slides zu dem Vortrag, weil ich nichts parat hätte. Diese bekam ich schließlich von Arno Haase aus seinem Ganztagesworkshop. Da saß ich nun im Speaker-Raum, hatte noch eine Stunde Vorbereitung und musst dann feststellen, dass mein erster Konferenzvortrag überhaupt gleich in der ganz großen Halle stattfinden würde. Ich habe mich selbst verflucht und mich gefragt, auf was ich mich hier nur eingelassen habe. An Ende der Konferenz wurde mein Spontanvortrag sogar noch besser bewertet als mein ursprünglich vorbereitetes Thema. Das nennt man dann wohl einen Sprung ist kalte Wasser, diesen habe ich jedoch nicht bereut, noch heute halte ich sehr gerne Vorträge auf Konferenzen.

Fellow bei innoQ, seit mehr als 15 Jahren Architekt und Berater.
@ewolff

Eberhard Wolff

Das Java Magazin hat es geschafft, über die lange Zeit relevant zu bleiben. Standen am Anfang Java-APIs im Mittelpunkt, so geht es heute auch um Architektur und andere wichtige Themen. Dabei wagt das Java Magazin auch den Blick über den Tellerrand. Mir hat es besonders viel Spaß gemacht, Themen wie NoSQL oder Microservices zusammen mit der Redaktion aufzuarbeiten.

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