10 Dinge über Software-Entwicklung, die man nicht an der Uni lernt

Hartmut Schlosser

An der Universität oder Fachhochschule wird man bestens auf alle Aspekte des Berufslebens als Software-Entwickler vorbereitet!

Dieser These widerspricht der altgediente Programmierer Alberto Gutierrez in seinem Blogeintrag „10+1 things they never teach in college about programming„, in dem er seine Top Ten der Erfahrungsweisheiten präsentiert, die ihm garantiert niemand während seiner Ausbildung vermittelt hat:

  1. Entwickler haben immer unrecht – nur der Grad unterscheidet sich, in dem verschiedene Entwickler in ihren endlosen Architekturdiskussionen falsch liegen!
  2. Wenn etwas kaputt gehen kann, wird es auch kaputt gehen – also bitte alles daran setzen, dass ein Projekt narrensicher ist!
  3. Jeder Code ist schlecht – auch hier gibt es nur graduelle Abstufungen der Mangelhaftigkeit eines Stücks Software!
  4. Es gibt immer irgendwo einen Bug – man muss nur lang genug danach suchen!
  5. Das wichtigste ist der Kunde – und den interessieren die verwendeten Technologien und Prozesse nicht die Bohne!
  6. Projektentwicklung auf dem Papier funktioniert nicht – Probleme erkennt man erst während des Entwicklungsprozesses!
  7. Weniger ist mehr – wenn etwas nicht nötig ist, einfach weglassen (Keep it simple, stupid)!
  8. Nur 20% unserer Arbeit besteht aus Kodieren – der Rest ist Konzipieren, Debuggen, Testen, Meetings, Besprechen etc.
  9. Der Kunde weiß NIE, was er will – alle haben nur eine vage Idee von dem gewünschten Ergebnis!
  10. Irgendjemand hat es bereits vorher gemacht – also: nicht das Rad neu erfinden wollen!

Wer nun etwas demoralisiert aus der Wäsche guckt, dem sei der ungebrochene Optimismus aus Albertos elfter Programmierweisheit ans Herz gelegt:

Entwickler haben einen wirklich coolen Job!

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.