10 Dinge, die ein Software-Projekt zum Scheitern bringen

Hartmut Schlosser

Schon einmal in einem Team gearbeitet, in dem ein Projekt so richtig in den Sand gesetzt wurde? Dann sind Sie vielleicht mit den 10 Anzeichen für das Scheitern eines Software-Projektes vertraut, die auf dem Blog <code_anthem /> aufgezählt werden:

  1. Aus „Waterfall“ wird „Agile“: Das Waterfall-Prinzip sequentieller Softwareentwicklung von Anforderungsbestimmung, Design, Implementierung, Überprüfung bis zur Wartung gerät dermaßen aus den Fugen, dass man beginnt, es für „Agile Softwareentwicklung“ zu halten.
  2. Das Fixen eines Bugs zeigt immer weitere Bugs im Projekt auf – das ist noch schlimmer, als wenn ein Bugfix immer wieder zu neuen Bugs führt.
  3. Eine oder mehrere zentrale Technologien werden vom Hersteller nicht mehr unterstützt, noch bevor das eigene Projekt gestartet wird.
  4. Das Team nutzt ein „Rapid Development Tool“, das den direkten Zugriff auf den Code verschleiert und mit Auswahlboxen und Drop-Down-Menüs agiert.
  5. Der technische Projektleiter kann nicht einmal korrekt mit seinem E-Mail-Programm und Browser umgehen.
  6. Der Projekt-Manager schreibt Code und die Entwickler verwalten den Release-Zeitplan.
  7. Es sind mehr Businessleute im Team als Techniker.
  8. Ein ehemaliger Entwickler hinterlässt eine Test-Suite, in der die Hälfte der Tests scheitert oder nicht kompiliert.
  9. Die Aktion, eine einzige Code-Zeile zu schreiben, benötigt zum Verständnis viele Zeilen von Kommentaren.
  10. Der Satz: „Das ist kein Bug, das ist ein Feature“ lässt sich auf die meisten „Features“ des Produktes anwenden.

Sicher kennen Sie noch weitere untrügliche Zeichen dafür, dass in einem Projekt definitiv etwas faul sein muss, oder?

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Hartmut Schlosser
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