10 Argumente für den Einsatz von Open Source

Hartmut Schlosser

Die Akzeptanz von Open-Source-Projekten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dennoch herrscht gerade im Enterprise-Bereich noch eine gewisse Zurückhaltung, was den Einsatz quelloffener Komponenten wie ESBs angeht. Das Whitepaper Top 10 Reasons to Choose an Open Source Application Integration Solution von Talend, Anbieter offener Integrationslösungen, nennt 10 Gründe dafür, warum auch Unternehmen auf Open-Source-Lösungen setzen sollten:

  1. Marktreife Produkte statt Vorschau-Versionen

    Die Entwicklung von Open-Source-Projekten wird typischerweise von einer Community vorangetrieben, oft enthalten sie deshalb weitaus weniger Fehler als kommerziell angebotene Programme. Statt zu Evaluationszwecken mit limitierten Testversionen umgehen zu müssen, liegt sofort die gesamt Vollversion vor, die zudem von Woche zu Woche überarbeitet wird.

  2. Nutzung ohne Hindernisse

    Open-Source-Software kann einfach und von jedermann heruntergeladen und installiert werden. Bei etwaigen Problemen oder bei Informationsbedarf können die einzelnen Community Foren schnell Hilfe leisten. Und weil es die Projekte gratis gibt, sind keine langen bürokratischen Wege zum Management nötig.

  3. Schnellstart

    Nicht nur die freie Verfügbarkeit ermöglicht einen schnellen Start. Viele der Projekte sind in vorkonfigurierten Paketen erhältlich und auf die spätere Nutzung abgestimmt.

  4. Erschwinglichkeit

    Mit Open Source können Unternehmen die Vorteile von weniger komplexen und erschwinglichen Integrationsplattformen nutzen, ohne riesige Anfangsinvestitionen wie bei geschützter Software zu tätigen.

  5. Die Stärke der Gemeinschaft

    Mit einer Open-Source-Anwendung kommt auch die Community. Nutzer profitieren von der Stärke der Community und deren Input, sowohl im Bereich des Supports als auch im Bereich der Entwicklung.

  6. Enterprise-Grade-Support

    Entgegen der landläufigen Meinung bieten auch viele Open-Source-Anbieter Support-Services an, die in Art und Qualität den Dienstleistungen kommerzieller Anbieter in nichts nachstehen.

  7. Einfache Datenintegration

    Open-Source-Anwendungen bieten oft sehr gute Möglichkeiten zur Datenintegration. Entwickler haben schnell Zugang zu Daten und können diese leicht manipulieren und verarbeiten. Eine Reihe von Systemen und Applikationen machen es zudem möglich, Daten auch in anderen Prozessen zu verwenden.

  8. Vielseitigkeit und Flexibilität für alle Projekte

    Meist um eine innere Kern-Architektur herum aufgebaut, bieten Open-Source-Projekte die Grundlage für eine umfangreiche SOA-Infrastruktur. Entwickler können so Anwendungen bauen, die in verschiedenen Projekten eingesetzt werden können.

  9. Funktionalität, Performanz und Zuverlässigkeit

    Obwohl manchmal glaubhaft gemacht werden soll, dass es im Open-Source-Bereich an professionellen Umgebungen mangelt, gibt es eine Vielzahl voll einsatzbereiter Business-Tools. Da Open Source eine große Menge an Early Adopters anzieht, die aktiv beim Debuggen helfen, sind die Projekte bereits in sehr frühen Stadien der Entwicklung stabil.

  10. Nur im Erfolgsfall zahlen

    Quellcode geschützter Programme erfordern eine erhebliche Investition gleich zu Beginn der Arbeit – ganz zu schweigen von den anfallenden Supportkosten. Mit Open Source erhält man direkt, was benötigt wird: Sofortiger Zugriff auf stabile, kostenlose Versionen. Zusätzlich in Anspruch genommene Supportleistungen müssen, wenn überhaupt, nur punktuell bezahlt werden.

Das komplette Whitepaper steht hier zum Download bereit.

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Hartmut Schlosser
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