Aus dem Entwickler-Nähkästchen

10 Antworten auf die Frage: Welche Technologie sollte man sich 2013 einmal genauer anschauen – und warum?

Wir schließen unser Entwicklernähkästchen mit den guten Vorsätzen für das Jahr 2013. Welche Technologien/Tools/Sprachen sollte man sich 2013 einmal genauer anschauen?

Welche Technologie willst du dir 2013 einmal genauer anschauen – und warum?

2013 wird spannend. Ich freue mich auf die Neuerungen von Java 8. Insbesondere habe ich mir jedoch vorgenommen, mich demnächst verstärkt mit JavaFX zu beschäftigen. JavaFX überzeugt mich nicht nur durch sein schickes, modernes Aussehen, vielmehr fasziniert mich, wie durchdacht sich JavaFX präsentiert. Das fängt bei elementaren Dingen wie seiner Architektur an, also wie man eine Anwendung mit JavaFX aufbaut, geht weiter über das detaillierte und umfangreiche CSS-Styling bis hin zu der Möglichkeit, mit Hilfe von FXML deklarative UIs bauen zu können. Ich glaube, wir alle werden im nächsten Jahr zu Recht noch viel von JavaFX hören.

Marc Teufel, hama GmbH & Co KG, http://www.teufel.net

Ich will mich etwas tiefer in die Datenbank Datomic einarbeiten. Datomic stammt wie Clojure aus der Feder von Rich Hickey. Ich habe schon ein bischen experimentiert, aber 2013 werde ich mir das sicher noch viel genauer ansehen. Das auf Datomic und Git basierende Werkzeug Codeq sieht auch ziemlich spannend aus.

Jens Bendisposto, Universität Düsseldorf

TypeScript – weil es meiner Ansicht nach das bessere JavaScript ist. Der aktuellen Stand der modellgetriebenen Entwicklung, da ich die Idee immer noch gut finde und das ganze doch irgendwann mal praxistauglich sein muss. Und Apache SOLR – da ich ne bessere Prozess-Suchmaschine bauen will 🙂

Bernd Rücker, camunda services

Es gibt so viel auf meiner Todo-Liste für 2013! Müsste ich einen Punkt wählen, wäre das wohl der Umstieg aller meiner privaten Projekte von Maven auf Gradle. Ich arbeite auch heute schon mit Gradle und bin immer wieder erstaunt, dass es immer noch einfacher geht.
Martin Dilger, Effective Trainings & Consulting

Natürlich Java 8 und die damit kommenden Lambdas, einfach weil ich glaube, dass es Segen und Fluch zugleich sein wird. Weiterhin werde ich mich intensiv um reine Javascript/CSS/HTML5 TDD-Techniken kümmern, da ich glaube dass diese Welt qualitativ immer noch hinkt. JavaScript als Sprache ist eben nicht so einfach, wie es von aller Welt dargestellt wird, im Gegenteil!

Joachim Arrasz, synyx GmbH & Co. KG, @arrasz

Ich werde mir funktionale Programmierung weiter anschauen. Gerade das Zusammenspiel mit Cloud-Themen birgt noch eine ganze Menge Potenzial, welches es zu erkunden gilt!

Uwe Sauerbrei, emCON www.emcon-partner.de, Leader JUG Ostfalen

F# ist weit oben auf der Liste, dann komme ich vielleicht dazu, noch mehr mit Xamarin zu machen (auch wenn das zusammen noch nicht funktioniert).

Jan Peuker, Accenture

Da ich mich 2012 sehr viel mit Testing und Continuous Delivery beschäftigt habe, wird es in diese Richtung sicherlich auch weitergehen. Gerade für Tests unseres Java-Codes will ich mir gerne verschiedene BDD/ATDD-Frameworks anschauen. Außerdem will ich endlich mal Groovy als alternative Sprache für Tests ausprobieren.

Wir versuchen bei synyx, möglichst guten, lesbaren, wartbaren und sauberen Code zu schreiben. Ich denke, dann führt kein Weg an Tests vorbei. BDD/ATDD deshalb, weil wir uns noch mehr auf die Anforderungen unserer Auftraggeber an unsere Software konzentrieren müssen. Dafür sind Tests auf „Feature/Story-Ebene“ ein perfektes Mittel.

Marc Kannegiesser, synyx GmbH & Co. KG

Wenn sich die Gelegenheit bietet, würde ich gern einmal in einem Projekt REST anwenden, und mehr Praxiserfahrung im Umgang mit Git täte mir sicherlich auch nicht schlecht. Beide dieser Technologien werden sicherlich nicht nur in der Java-Welt langfristig noch an Bedeutung zunehmen, und tiefergehende Kenntnisse darüber werden nützlich sein. Für 2013 habe ich mir vorgenommen, ein oder zwei Vorträge zu halten. Dabei will ich an meiner Vortragstechnik arbeiten, um gleichzeitig unterhaltsam, spannend und informativ zu sein. Im weitesten Sinne kann man das ja auch als „Technologie“ bezeichnen, oder?

Holger Voormann, freier Softwareentwickler & Berater

Klarerweise werde ich mir die neuen Releases Java SE 8 und Java EE 7 recht genau anschauen. Das Warum ist wohl selbstklärend. Darüber hinaus will ich mir noch weitere Java-Cloud-Plattformen anschauen und versuchen – sofern möglich -, damit private Clouds aufzubauen. Auch wenn die angekündigte Revolution wie erwartet ausblieb, die Zeit wird kommen, in der wir unsere Java-Lösungen wie selbstverständlich in der Wolke betreiben werden. Für diese Zeit möchte ich jedenfalls bestens gerüstet sein.
Weitere Technologien, die schon länger auf meiner ToDo-Liste stehen, sind Android und JavaFX. Zumindest in Grundzügen sollte man darüber als Java (Enterprise)-Entwickler nämlich schon Bescheid wissen.

Bernhard Löwenstein, selbstständiger IT-Trainer und Consultant

Und welche Technologien wollt Ihr Euch 2013 genauer anschauen?

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