10 Antworten auf die Frage: Welche Programmiersprache magst Du am wenigsten?

Lang ist die Liste der Programmiersprachen, mit denen man im Laufe seiner Entwicklerkarriere in Berührung kommt. Klar, dass es da Favoriten gibt – aber klar auch, dass da Sprach-Kandidaten dabei sind, bei denen die Arbeit nicht wirklich von einer freien Wahl, sondern eher von einer wahren Qual geprägt war. Und genau auf diese Wunde wollen wir heute einmal den Finger legen und fragen:

Welche Programmiersprache magst Du am wenigsten?

Den 80×86-Assembler. Nicht, weil er im Gegensatz zu Java naturgemäß nicht plattformunabhängig ist, sondern weil mir der historisch gewachsene Aufbau so uneinheitlich und unübersichtlich erschien, als ich von der wohlstrukturierten 68k-Assembler-Welt herüber gewechselt habe. Der positive Effekt im Nachhinein war sicherlich, dass ich mich sehr schnell mit zahlreichen höheren Programmiersprachen beschäftigt habe.

Kai Kreuzer, openHAB.org

PHP ist bestimmt nicht die schlechteste Programmiersprache, sie hat mich jedoch immer dazu verführt, nicht sehr schönen Code zu schreiben (Stichwort: Spagetti). Aus diesem Grund mag ich PHP nicht soooo gerne. Gerrit Grunwald, Raith GmbH, Twitter: @hansolo_

C und C++. Weil ich das Konzept hinter der Sprache nie verstanden habe. Die Komplexität, Pointerarithmetik und fehlende Möglichkeiten der Objektorientierung machten es mir während des Studiums schon unmöglich, produktiv mit der Sprache zu arbeiten und Spaß dabei zu haben. Respekt für Herrn Stroustroup, ich aber mags gern möglichst einfach und verständlich.

Martin Dilger, Pentasys AG

Assembler, klarer Fall. Von allen Programmiersprachen, die ich im Laufe meines Heranwachsens gelernt habe, war das die mühsamste. Viele, viele Arbeitsstunden, nur um eine halbwegs gerade Linie zu zeichnen – nur Bauern müssen länger arbeiten, bis sie ein Ergebnis sehen. Martin Wildam, HENRICHSEN Austria GmbH

Bis vor kurzem hätte ich PHP geantwortet, doch nachdem ich nun im Rahmen meiner
ehrenamtlichen Tätigkeit für den NÖTTV einige Skripten geschrieben habe, ist mir diese Sprache
zumindest ein bisschen ans Herz gewachsen. Mein persönlicher Superbösewicht in Sachen
Programmiersprachen ist nun eindeutig JavaScript. Beim Design dieser Sprache ist leider etliches
schiefgegangen, wenngleich ich immer wieder staune, was sich damit alles anstellen lässt. Nachdem
es bei HTML5 noch eine größere Rolle spielen soll, werde ich mich wohl trotz meiner persönlichen
Abneigung demnächst intensiver damit beschäftigen müssen. Bernhard Löwenstein, Intervista AG

C (muss man mehr dazu sagen?)

Martin Ahrer, Leader eJUG Austria

Ich habe mich immer wieder über LISP geärgert, weil ich weder Zeit noch Lust hatte, es zu erlernen, nur um den Emacs anpassen zu können.
Uwe Sauerbrei, emCON www.emcon-partner.de, Leader JUG Ostfalen

Das wäre schnell und einfach zu beantworten, aber leider ist die Sprache nicht bekannt. Das Projekt verwendete eine Sprache, die in einer Zeit vor der Erfindung des Debuggers, der Versionskontrolle und der Unit-Tests stecken geblieben ist. Johannes Leebmann, Leader JUG Darmstadt

Das kann man schlecht sagen, da jede Sprache Vor- und Nachteile hat. Vor einigen Jahren hatte ich mal das Vergnügen mit ABAP zu programmieren. Naja, die Sprache und der Editor waren damals auf jeden Fall Geschmacksache. Aber wer sich im SAP-Umfeld bewegt, der wird an ABAP nicht vorbeikommen. Jochen Stricker, Verlag C.H. Beck oHG, Leader JUG Augsburg

Im Studium haben wir mit LISP arbeiten „dürfen“. Den Ansatz der funktionalen Programmierung ist grundsätzlich ziemlich interessant und begegnet einem beispielsweise auch in Xtend wieder, aber bei LISP sieht man nach kurzer Zeit einfach nur noch ein Meer aus Klammern.

Stefan Reichert, Lufthansa Systems, Twitter: @stefanreichert

Und welche Programmiersprache magst Du am wenigsten?

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