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"Enorme Synergie zwischen Hadoop und Accumulo": Hortonworks und sqrrl gründen neues Big-Data-Tandem

Das Ökosystem um das Apache-Projekt Accumulo wächst. 2008 von der NSA gestartet, inspiriert die Java-Technologie immer mehr kommerzielle Datenbanklösungen für Unternehmen: Vergangenen Herbst gab das Big-Data-Unternehmen Cloudera bekannt, das quelloffene Datenbanksystem unterstützen zu wollen. Der Cloudera-Konkurrent Hortonworks, bereits am Accumulo-Projekt beteiligt, hat nun seine Partnerschaft mit dem Startup sqrrl mitgeteilt.

sqrrl, von ehemaligen NSA-Mitarbeitern gegründet, entwickelt seit 2012 eine kommerzielle Accumulo-Distribution und erhielt für dieses Vorhaben großzügige Finanzspritzen von Investoren wie Atlas Venture und Matrix Partners. Im Tandem mit Hortonworks sollen jetzt neue sichere und skalierbare Datenbanklösungen für einen breit gefächerten Einsatz in öffentlichen und privaten Unternehmen entwickelt werden. sqrrl erhofft sich laut Aussage seines CEOs Oren Falkowitz, von Hortonworks’ Hadoop-Erfahrung profitieren zu können. Accumulo hingegen zeichnet sich durch ein feingranulares und damit Enterprise-freundliches Sicherheitsfeature, so genannte Access Labels (zellenbasierte Zugriffsberechtigungen) aus.

Mitch Ferguson, CEO bei Hortonworks, sprach laut Pressemitteilung von einer „enormen Synergie zwischen Hadoop und Accumulo“.

Accumulo ist eine in Java entwickelte, interaktive und verteilte Key/Value-Datenbank auf Basis der Apache-Technologien Hadoop, Zookeeper und Thrift. Bei der Entwicklung stand Googles proprietäres Datenbanksystem BigTable Pate. 2011 gab die NSA das Projekt als Open Source unter Apache-Lizenz frei. Neben den Access Labels bietet Accumulo dem Anwender auch serverseitige Scripting-Möglichkeiten.

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