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Einsatz der BPMN in der Softwareentwicklung

Softwarearchitekturen mit BPMN

Business Technology Magazin 2.13

Sie werden sich beim Lesen der Überschrift sicherlich fragen, was eine Notation zur Modellierung von Geschäftsprozessen (BPMN = Business Process Model and Notation) mit Softwarearchitekturen bzw. Softwareentwicklung zu tun hat. Doch in seiner neuesten Version 2.0 ist die Ausführbarkeit einmal modellierter Prozesse zum integralen Bestandteil der BPMN-Spezifikation geworden. Von daher macht es durchaus Sinn, sich mit den Auswirkungen der Ausführbarkeit von BPMN-Modellen auf die Softwareentwicklung auseinanderzusetzen. Erfahren Sie dabei gleichzeitig, wie die Eigenschaften „Robustheit“ sowie „Flexibilität“ mit berücksichtigt werden können.

Der Siegeszug der BPMN ist nicht mehr aufzuhalten. Nachdem sie in den Unternehmen bei der Modellierung fachlicher Prozesse zunehmend zum Einsatz kommt, erobert sie auch vermehrt in den IT-Abteilungen bei der Implementierung von Geschäftsprozessen die Oberhand. Bereits in einem früheren Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie BPMN bei der Implementierung integrationszentrischer Prozesse behilich sein kann [1]. In diesem Artikel möchte ich Ihnen nun die Verwendung der BPMN bei der Umsetzung von Softwarearchitekturen erläutern.
VOM FACHPROZESS ZUM AUSFÜHRBAREN PROZESS
Leider ist der Weg von einem Fachprozess zu seiner ausführbaren Variante recht steinig. Auch innerhalb der Fachwelt gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen darüber, in welchem Verhältnis fachlicher und technisch- ausführbarer Prozess stehen sollten. Dabei reichen die Standpunkte von „Beide Prozessarten sind völlig unterschiedlich und müssen grundsätzlich getrennt voneinander betrachtet und modelliert werden“ bis zu „Es gibt nur eine Prozesswahrheit, und die kann man für beide Seiten identisch halten“. Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

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