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Das Microsoft SOAP Toolkit

Seifenkiste

Christian Gross

Web Services und SOAP sind neue Technologien, für die sich Unternehmen wie Microsoft in letzter Zeit ereifert haben. Abgesehen vom Hype hat SOAP bisher jedoch noch keinen großen Eindruck in der Geschäftswelt hinterlassen. Dies liegt nicht an Problemen der Web Services an sich, sondern daran, dass wir uns in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Anwendungsentwicklung zur Entwicklung verteilter Anwendungen befinden. Wir sind gewohnt, alle Teile unserer Anwendung in der Hand zu haben.

Lassen Sie mich dies durch das Beispiel der Banken im Wilden Westen illustrieren. Anfänglich misstrauten die Menschen der Bank, da sie nicht glaubten, dass die Bank ihnen ihr Geld zurückgeben würde. And am Anfang hatten die Leute auch recht. Nachdem einige Zeit vergangen ist, behält jedoch kaum noch jemand all sein Geld unter dem Kopfkissen. Das Gleiche wird mit Web Services passieren. Warum diese lange Vorrede über web Services? Weil das Microsoft SOAP Toolkit 3.0 eines der ersten Toolkits ist, das sowohl für Legacy-Anwendungen geeignet ist als auch die neuen Web Services-Technologien integriert.Das Microsoft SOAP Toolkit und Microsoft .NET Web Services sind nicht das selbe. Es handelt sich um zwei verschiedene Umgebungen und zwei separate Toolkits. Das Microsoft .NET Web Services Toolkit ist für die Verwendung innerhalb des .NET Frameworks bestimmt. Das Microsoft SOAP Toolkit soll in Legacy-Umgebungen eingesetzt werden, in denen die primäre Komponententechnologie COM und ASP oder ISAPI (Internet Server API) ist. Ich werde hier allerdings nicht die Performanz- oder technologischen Unterschiede zwischen SOAP Toolkit und .NET Web Services beschreiben.Zum Zeitpunkt der Niederschrift lag das Microsoft SOAP Toolkit in Version 3.0 vor und war das erste seiner Art, das die Probleme der Verwendung von Web Services in komplexeren Umgebungen adressierte. So ist im Toolkit beispielsweise die Fähigkeit enthalten, One-Way Messages zu versenden.



Abb. 6: URIs der WSDL-Datei
 

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