JAXenter.de

Das Portal für Java, Architektur, Cloud & Agile
X

W-JAX Countdown: Alle Infos zu W-JAX und Business Technology Days!

Auftakt der MobileTech Conference 2013: How will you influence Mobile?

Die MobileTech Conference 2013 in Berlin ist offiziell eröffnet. Nachdem am Montag traditionell Power-Workshops zu Themen wie Android, iOS oder JavaScript-Web-Apps auf dem Programm standen, gab am heutigen Dienstag Sebastian Meyen, CCO des Veranstalters Software & Support Media Group, im Grand Hyatt in Berlin den offiziellen Startschuss zur sechsten Ausgabe der Konferenz rund um Mobile Marketing, Development und Business.

Nach der Begrüßung und einigen Worten zum Aufbau der Konferenz und zur Premiere der MobileTech Conference in Berlin überließ Sebastian Meyen die Bühne dem Keynote-Speaker Chuck Martin, CEO des Mobile Future Institute, der anhand von vielen spannenden Fakten dem Publikum seine Ansichten und Theorien zu "A World Gone Mobile“, einer Welt, in der sich alles um Mobile dreht, vermittelte. Im Zentrum standen dabei die Auswirkungen, die das „Mobile Age“ auf Business, Marketing und Entwicklung haben.

Als Ausgangspunkt nutzte Martin das Konzept des sogenannten „third screen“, dem dritten Bildschirm nach Fernsehen und PC. Mit dem ersten Bildschirm, dem Fernseher, gelangte Werbung direkt ins Wohnzimmer der Konsumenten. Man erreichte Millionen von potentiellen Kunden mit einer Anzeige. Der Personal Computer als zweiter Bildschirm vergrößerte die Interaktion zwischen Unternehmen und Konsumenten und ermöglichte sofortiges Kunden-Feedback. Der dritte Bildschirm, das mobile Gerät, ändert die Voraussetzungen nun auf revolutionäre Weise, denn es hat den sogenannten „untethered consumer“, den ungebundenen Konsumenten, hervorgebracht. Dieser zeigt neue Verhaltensweisen, die wiederum auf Marketingseite ein komplettes Umdenken erfordern. "Kunden", so Chuck Martin, "gehen nicht länger irgendwo hin, um etwas zu tun. Sie tun immer - die ganze Zeit - etwas." Natürlich stecken in diesen Erkenntnissen nicht nur Herausforderungen, sondern auch enorme Möglichkeiten, wie Martin mit einer Vielzahl an Beispielen aus dem Mobile-App-Bereich untermauerte.

Aufgrund der neuen Herausforderungen und Möglichkeiten müssen Unternehmen und Entwickler gleichermaßen mit steigenden Erwartungen auf Seiten der Konsumenten rechnen. Die Anforderungen an Geräte und Apps steigen stetig an, ebenso die Erwartungshaltung, dass man dem Angebot der Konkurrenz "eins draufzusetzen hat". 

Das Thema NFC darf natürlich in keiner Keynote mit dem Schwerpunkt Mobile fehlen. Als Einstieg zu seinen Gedanken über Near Field Communication bediente sich Martin einer Aussage, die er erst kürzlich aufgeschnappt hatte: NFC sei das schlechteste, was Mobile Payment passieren konnte, weil es eigentlich eine Technologie ist, die eine viel bessere Anwendung in anderen Bereichen findet. So sieht es auch Martin. Gerade im sogenannten Proximity Marketing, also dem lokalisierten, drahtlosen Vertrieb von Anzeigen oder Werbung, kann NFC seine Stärken besonders gut ausspielen. Denn im Mobilen Zeitalter basieren Interaktionen zunehmend auf einer situativen Relevanz: Wo und in welcher Situation befinde ich mich gerade und welche Dienste könnten in diesem Moment für mich hilfreich sein?

Zum Abschluss gab Martin dem Publikum noch eine Frage mit auf den Weg: "How will you influence Mobile?" – welchen Einfluss wirst du auf Mobile haben? Denn schließlich gibt es noch viele Mobile-Felder zu beackern und viele innovative Dienste zu erfinden.

Weitere spannende Details zu Chuck Martins Mobile-Visionen konnten wir ihm im Interview im Anschluss an die Keynote entlocken. Viel Vergnügen damit!

 

Kommentare

Ihr Kommentar zum Thema

Als Gast kommentieren:

Gastkommentare werden nach redaktioneller Prüfung freigegeben (bitte Policy beachten).